Haarausfall

Haarausfall ist für viele Menschen, besonders in jungem Alter, ein großes Problem. Dabei sind ein paar Haare im Kamm noch kein Haarausfall von besorgniserregender Weise. Es ist völlig normal bis zu hundert Haare am Tag zu verlieren. Jeder dritte Mann und jede zehnte Frau sind aber von einem stärkeren Haarverlust/Haarausfall betroffen. Erst dann spricht man von Haarausfall.

Sie sollten zunächst wissen, dass die Häufigkeit des Haarewaschens und –schneidens, des Färbens oder anderer Treatments beim Friseur kaum Einfluss auf das Haarwachstum haben, genauso wenig wie das Tragen von Helmen, Mützen oder anderer Kopfbedeckungen.

Indische Haarwässer und spezielle Shampoos können den Haarausfall nicht ursächlich behandeln, sondern bestenfalls den Glauben darin stärken. Allerdings kann die Einnahme von Präparaten, z.B. mit Hefe, Vitaminen, Mineralstoffen oder Aminosäuren, sowie grundsätzlich eine Ernährungsumstellung gewisse Einflüsse auf das Haarwachstum nehmen.

Haarausfall bei Männern

Nahezu 40% aller Männer sind in ihrem Leben in irgendeiner Form von Haarausfall betroffen. Viele Männer gehen mit dieser Situation gelassen um, denn eine Glatze gilt auch als sexy. Doch nicht jedem Mann steht seine Glatze.

Es gibt verschiedene Arten von Haarausfall, die bei einem Mann auftreten können. In den meisten Fällen ist der Haarausfall bei Männern hormonell bedingt. Der Körper produziert zu viel Testosteron (männliches Sexualhormon), welches sich an den Haarwurzeln mit Hilfe eines Enzyms in Dihydrotestosteron (DHT) umgewandelt wird. Durch eine Überproduktion von Testosteron oder wegen einer Überempfindlichkeit des Körpers gegenüber DHT kommt es zu einer Schrumpfung der Haarwurzel, wodurch die Haare früher als normal ausfallen. Im Laufe der Jahre sterben die Haarwurzel gänzlich ab, und es wachsen keine neuen Haare nach. Ist der Haarausfall bei Männern hormonell bedingt, beginnt er meist an den Geheimratsecken und breitet sich dann über den ganzen Kopf aus. Übrig bleibt lediglich ein mehr oder weniger großer Haarkranz.

Haarausfall kann auch andere Ursachen haben. Diffuser Haarausfall beispielsweise, der nicht auf bestimmte Kopfstellen begrenzt ist, sondern das Haar auf dem gesamten Kopf lichter werden lässt, ist nicht selten auf die Einnahme bestimmter Medikamente oder eine Unterversorgung des Körpers mit wichtigen Nährstoffen zurückzuführen. Stress oder Infektionen können für diesen Haarausfall bei Männern auch verantwortlich sein. Das Absetzen bestimmter Medikamente, eine Ernährungsumstellung sowie die Gabe von Nährstoffpräparaten können diesen Haarausfall bei Männern häufig behandeln.

Haarausfall bei Männern kann auch durch eine Autoimmunkrankheit hervorgerufen werden. In diesen Fällen tritt der Haarausfall an begrenzten Orten des Kopfes in kreisrunder Form auf. Man spricht von kreisrundem Haarausfall. Diese Form des Haarausfalls wird über einen längeren Zeitraum ärztlich betreut und durch die Gabe cortisonhaltiger Präparate behandelt, welche das Immunsystem beeinflussen.

Haarausfall bei Frauen

Haarausfall bei Frauen kann ebenso wie bei Männern erblich bedingt sein. Ursache dafür ist eine Überproduktion des männlichen Sexualhormons Testosteron. Es wird bei Frauen sowohl in den Eierstöcken wie auch in der Nebennierenrinde produziert und über die Blutbahnen an die Haarwurzel transportiert. Dort erfolgt eine Umwandlung in Dihydrotestosteron (DHT), das sich an die Haarwurzel bindet. Eine erhöhte Menge DHT oder eine Überempfindlichkeit können dazu führen, dass die Haarwurzel stark geschädigt wird, und schließlich abstirbt. Diese Form des Haarausfalls bei Frauen tritt häufig nach den Wechseljahren auf und beginnt entlang des Mittelscheitels im oberen Bereich des Kopfes. An den Schläfen oder aber am Hinterkopf bleibt die Kopfbehaarung meist erhalten.

Haarausfall bei Frauen kann auch diffus auftreten. Bei diffusem Haarausfall wird das Haar der Frau insgesamt lichter. Anders als beim hormonell bedingten Haarausfall, bei dem lediglich der Oberkopf betroffen ist, fallen die Haare beim diffusen Haarausfall auf dem gesamten Kopf aus. Die Ursachen können Stress, aber auch Medikamente und Infektionen sein. Auch eine Mangelernährung (beispielsweise Eisenmangel) oder eine falsche Ernährung können dazu führen, dass die Haare nicht mehr gleichmäßig wachsen und die Haare so ausfallen. Ein solcher Haarausfall bei Frauen kann unter anderem durch eine Ernährungsumstellung, aber auch durch das Absetzen der eingenommenen Medikamente behandelt werden. Bei einer nachweislich festgestellten Mangelernährung kann es auch sinnvoll sein, entsprechende Präparate einzunehmen, die den Mangel beseitigen und so den Haarwuchs wieder anregen.

Ein zeitlich befristeter Haarausfall kann nach einer Schwangerschaft bei Frauen auftreten. Während einer Schwangerschaft ist das weibliche Hormon Östrogen deutlich erhöht. Es sorgt für eine Verlängerung des Haarwachstums und somit auch für schönes und volles Haar. Mit der Geburt sinkt der Östrogenspiegel rapide ab, wodurch vermehrt Haare ausfallen. Diese Reaktion ist jedoch als normal einzuschätzen und spielt sich bereits nach wenigen Monaten wieder ein.

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